Wir unterstützen Jäger und Landwirte und suchen auf Wunsch Rehkitze mit Drohnen und Wärmebildkameras

Die  Kitzrettungssaison ist zu Ende, da die Kitze nun mobil sind. Auch 2027 sind wir wieder für euch da, bitte rechtzeitig am Vortag anmelden. Für Notfälle oder Suchen von entlaufenen Tieren stehen wir jederzeit zur Verfügung!

Telefon  0151  5164  8937 

Suche in Kirchanschöring, Fridolfing und am Waginger See

Win-Win für alle:

  • Unnötiges Tierleid vermeiden
  • Nur ein Anruf rechtzeitig am Vortag genügt, konkrete Infos zu Mähzeit, Standort, Hektar werden vorausgesetzt
  • Anwesenheit der Jäger oder Landwirte ist erwünscht
  • Ehrenamtliche Tätigkeit, Spenden sind willkommen
  • Schnelle Absuche und Sicherung der Kitze
  • Vermeidung von Botulismus, da keine Verunreinigung  der Futtermittel durch Tierkadaver
  • Nachweis der Suche bei möglichen Anzeigen

Ein paar Zahlen 2026:

Danke an alle die uns angefordert haben!

 

Die ersten Kitze haben wir am 4. Mai 2026 gefunden, weitere Zahlen folgen nach unserer Auswertung.

  • Erster Kitzfund 4. Mai 2026 in Tengling
  • Saison von 20. April bis 5. Juli 2026
  • .. Einsatztage
  • Dauer durchschnittlich 3-9 Std täglich
  • z.T. zeitgleich 3 Teams (24 Aktive: 5 Piloten, Sucher)
  • ... gefahrene Kilometer
  • mehr als ---Hektar
  • Stammgebiet rund um den Waginger See und in den Gemeinden Kirchanschöring, Fridolfing.
    Nach Möglichkeit auch Tengling/Taching und Waging bis nach Palling, Trostberg, Tittmoning und Asten.
  • Gesichert wurden vorwiegend Rehkitze,
    aber auch  Igel,  Enten-,   Fasangelege sowie Wachteleier,
    vergrämt wurden Rehböcke und Geißen, Hasen, Katzen,  Füchse.


Weitere Kitzrettungen im Umkreis

 Übersichtskarten, aus der weitere Kitzrettungen ersichtlich sind:

Kitzrettungskarte 2025

Wildtierhilfe Amerang 

Deutsche Wildtierrettung e.V.   




Podcast




Anstehende Termine 2026


8. August 2026 wir unterstützen beim Ferienprogramm in Waging


14. September 2026 Ferienprogramm "Wildtierrettung und Waldabenteuer"

Was passiert bei der Wildtierrettung mit der Drohne?

Welche Tiere leben im Wald und auf freier Flur?

In diesem spannenden Naturerlebnis entdecken wir gemeinsam die heimische Tierwelt und lernen, wie moderne Technik zum Schutz der Tiere beiträgt.

Zum Abschluss lassen wir den Tag gemütlich am Lagerfeuer mit Würstl und Stockbrot ausklingen.

 

Für Kinder ab 6 Jahren 

Max. 30 Kinder

13 bis 17 Uhr

Infos bei Josefine Jäger 0151/74320106, 08685/779477

Treffpunkt unterhalb Pöller - gegenüber Taxi Eder - Richtung Hausen

 

Wir wandern vom Treffpunkt unterhalb Pöller zur Kiesgrube Herrnöd in Richtung Hausen.

Suchspiel und Rätsel zu Wildtieren und Kitzrettung.

Würstlgrillen und Getränke (Info bei Unverträglichkeiten!)

Wetterjacke und lange leichte Hose (Zecken),  feste Schuhe.

 

Nur wenn es nicht regnet, kein Ersatztermin!

Liebe Eltern

bitte meldet uns vorab Unverträglichkeiten oder Allergien für die teilnehmenden Kinder!

Danke.



19.-20.09.2026, Jubiläum der Jagdhornbläser

in der Lodronhalle in Kirchstein sind wir auf Wunsch auch mit einem Info-Stand vertreten.



Unsere erfolgten Aktivitäten findet ihr hier:



Unsere große Bitte!

Zum Schutz aller Wildtiere und Vögel und besonders in der Brut- und Setzzeit von 1. April bis 15. Juli:

  • Die Wege nicht zu verlassen
  • Hunde an der Leine zu führen
  • Bei Fund von Jungtieren, wie z. B. von Kitzen, diese nicht zu berühren und liegen lassen, ggf. den Jäger zu verständigen


Helfer*innen immer dringend gesucht:

Werde Rehkitzretter

Du kannst uns dabei helfen!

Unterstütze uns als Helfer im Such-Team, werde Mitglied oder spende Geld und teile unsere Seiten und Bilder auf unseren Social Media Kanälen. Durch unsere Veröffentlichungen und Postings zeigen wir auf, wie das Leid von angemähten oder getöteten Kitzen vermindert oder zumindest reduziert werden kann. Abonniere "kitzrettung.rothanschöring" in facebook und instagram und werde selber ein #rehkitzretter.

Werde Mitglied




Kitz-Setzzeit = Mähzeit

Rehe sind offenbar in der Lage, ihre Tragedauer so zu steuern, dass ihre Kitze in die günstigste Jahreszeit hineingesetzt werden. Als Setzzeit bezeichnet man den Zeitraum in dem die Rehkitze geboren werden. Nach einer Gesamttragzeit von 41 Wochen werden die Rehkitze in der Hauptsetzzeit Ende April bis in den Juni geboren.

Sie werden von den Ricken in Wiesen und Futteranbauflächen abgelegt und ducken sich instinktiv bei Gefahr und anrückenden Mähwerken.  Erst nach einer Woche folgen die Kitze der Mutter. Die Mutter hält sich meist etwas abseits von ihren Kitzen auf, um im Falle einer Bedrohung durch potentielle Fressfeinde, wie größere Greifvögel oder wildernde Haushunde, diese davon ablenken zu können. Bei den heutigen Mähwerken ist sie allerdings machtlos. 

Die Kitz-Setzzeit ist leider auch die Zeit der Mäharbeiten der Landwirte, was dazu führt, dass jedes Jahr viele junge Rehkitze verletzt oder getötet werden.  Auch viele Junghasen und Gelege von Bodenbrütern sowie manche Katze fallen den Mähwerken zum Opfer.

Dieses Tierleid möchten auch viele Landwirte vermeiden. Ehrenamtliche Helfer und engagierte Jäger unterstützen unsere Landwirte gerne mit der Vorabsuche. Das Abgehen der Wiesen ist zeitaufwändig und die Trefferquote mäßig. Mittels Drohnen und Wärmebildkameras ist es inzwischen relativ sicher möglich, gesetzte Kitze schnell zu entdecken und aus dem Mähbereich zu entfernen.

Bild: Fasanenhenne sitzend auf den Eiern, sie und das Gelege haben das Mähen aber unbeschadet überlebt.



Aktuelles Tierschutzgesetz!

Nach dem neuen Tierschutzgesetz sind entsprechend des sogenannten Verursacherprinzips und der Hegeverpflichtung somit primär der Landwirt und der Fahrer/Maschinenführer für das Absuchen seines Landes vor Mäharbeiten verantwortlich. 

 

Die Hege eines gesunden, artenreichen Wildbestandes ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch dem jeweiligen Grundeigentümer (oder auch Pächter) obliegt. Nach der Rechtsprechung hat der Landwirt alle möglichen und zumutbaren Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um das Ausmähen von Kitzen zu vermeiden.


Andrang in Stoßzeiten - Der richtige Zeitpunkt zur Suche

Je geringer der Zeitabstand zwischen Suche und Mahd, desto besser, am besten direkt davor.

 

Liebe Landwirte meldet euch rechtzeitig beim zuständigen Jäger oder direkt bei uns,  also einen Tag bevor ihr mähen wollt, damit wir in Stoßzeiten alle Anfragen bewältigen können.

Eure Unterstützung ist uns sehr willkommen.

 

Je nach Mäh-Aufkommen versuchen wir allen Anfragen in unserer Region rund um Kirchanschöring/Fridolfing/Waginger See nachkommen zu können. 

 

Telefon 0151 5164 8937



Team & Ablauf der Suche

Pro Such-Team benötigen wir drei Leute. Der/die Drohnenpilotin steuert und beobachtet die Drohne, und lotst das Suchteam mittels Display und Sprechfunk zum Fund. Das Suchteam achtet inzwischen auch auf Strom- oder Telefonleitungen und geht nach Fundmeldung der Suche nach. Ist das Kitz gefunden, wird es kontaktlos mit Handschuhen und Gras in einem Korb entfernt und in der Nähe im Wald wieder abgelegt.

Wichtig ist, dass nach abgeschlossener Suche zeitnah gemäht wird, damit die Mutter ihr Kitz wieder abholt und annimmt.


Ihr könnt sicher sein, die Ricke beobachtet das Ganze und sucht ihr Kitz, wenn wir wieder weg sind. Beide kommunizieren mit eigenen Lauten.

Um sicher zu gehen, dass jedes Kitz wieder von seiner Mutter angenommen wurde, kennzeichnen wir die Ablagestelle und prüfen das nach. 



Drohne & Wärmebildkamera

Die professionellen Drohnen und besonders die Wärmebildkameras sind teuer. Durch Spenden umliegender Firmen, privater Spender und Zwischenfinanzierungen des Vorstandes sowie aufwändiger Förderungen finanzieren wir diese. Ebenso werden Ersatzteile,  Akkus und Zubehör benötigt. 



Vorurteile und Fehlannahmen

"Warum die Kitze schützen, die Jäger schießen die doch eh später ab!" Solche Aussagen vergessen, dass Jäger nach Vorgaben abschießen müssen. Aber in der Regel sind Jäger zuständig für die Hege und die Gesundheit des Wildes in ihren Revieren. Einen qualvollen Tod von angemähten Tieren kann keiner wollen.

 

Durch den Drohnenflug können auch Katzen,  Hasen oder bodenbrütende Vögel und deren Gelege wie z.B. von Fasanen, Kibizen oder Rebhühnern entdeckt werden. Entweder flüchten diese von selber oder die Gelege werden gekennzeichnet und nicht gemäht oder die Jungtiere werden aus den Mäh-Bereichen entfernt.

 

"Wald vor Wild" ist immer noch die gängige Meinung, aber auch hier ist ein Prozess des Umdenkens im Gange, denn ein Wald ohne Wild ist auch aus dem Gleichgewicht.

 



Bitte:  Wilde Tiere und Rehkitze NICHT mit nach Hause nehmen.

Meist ist die Mutter in der Nähe um Fressfeinde wegzulocken. Kitze wie dieses, haben schlechte Chancen, wenn sie nicht fachgerecht und aufwendig aufgepäppelt werden. Dieses Kitz wurde von Spaziergängern bei uns abgegeben und musste an eine Pflegestelle weitervermittelt werden. Xaverl hat es geschafft! Aber nicht immer gelingt das, darum vermeintlich allein gelassene Tiere liegen lassen und beobachten, bei Auffälligkeiten den zuständigen Jäger informieren. DANKE.



Impressionen